Fachkonferenz alternative Bootsantriebe in Leipzig

Die Stadt Leipzig veranstaltet am 27./28. Juni 2018 eine Fachkonferenz über alternative Bootsantriebe auf Binnengewässern.

Die Arbeit, die mit der "Plattform Elektromobilität" auf dieser  N:DW-Website im vergangenen Jahr begonnen wurde, soll fortgesetzt und intensiviert werden. Ziel der Konferenz ist es, Akteure und Interessenten mit verschiedenen Perspektiven auf das Thema zusammenzubringen.

Die Ergebnisse der Fachkonferenz werden durch ein N:DW Vertreter (Herr Ginnow-Merkert) auf der diesjährigen Weltkanalkonferenz im irischen Athlone (10.-12. September 2018) vorgestellt.

Strategietreffen der N:DWler in Lampertheim

Am 18. November 2017 fand das 2te Strategietreffen der N:DW Unterstützer in Lampertheim (Stadt in Hessen im Kreis Bergstraße) mit Unterstützung der "Arbeitsgemeinschaft Lampertheimer Altrhein (ALA www-ag-ala.de) statt.

Auf dem Treffen haben einige N:DW Unterstützer (ALA, Elisabethfehnkanal e.V., ProLahn, Finowkanal e.V. und weitere) über Ihre Aktivitäten und weitere Vorhaben berichtet. Außerdem wurde die Plattform E-Mobilität vorgestellt und über die Weiterentwicklung des Wassersports anhand von "Tourismuskonzepte an Land und zu Wasser" sowie Rechtsfragen diskutiert.

Den Presseartikel in der "Lampertheimer Zeitung" (vom 21.11.17) können Sie hier einsehen.

BOOT Düsseldorf 2017: Workshop zum Wassertourismuskonzept des Bundes

Kaum hat das Jahr angefangen - und schon gibt es Neuigkeiten:

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. lädt zu einem Workshop "Wassertourismus-konzept und Blaues Band Deutschland" am Montag, 23.01.2017 auf der BOOT Düsseldorf ein.

In dem Workshop sollen die Auswirkungen des "Wassertourismuskonzeptes des Bundes“ und das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland" auf den Wassersporttourismus diskutiert und aktuelle Positionen der anwesenden Organisationen abgestimmt werden.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat sich bereit erklärt, am Workshop teilzunehmen und konstruktiv mitzuberaten. Das BMVI wird vertreten durch Herrn Jochen Kies, Referent und stellv. Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Referat Wasserstraßenmanagement Binnen und Küste.

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Positionen und Entwicklungsvorstellungen in die Diskussion mit einzubringen und melden sich bis Freitag, 13.01.2017 mit dem bereitgestellten Rückantwortfax an.

Das "Berliner Manifest" - Sorge um "Trockenlegung" der Wasserwege

Im Juli 2016 wurde das Wassertourismuskonzept des Bundes vom BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) vorgestellt, aus dem hervorgeht, dass fast alle touristisch genutzten Wasserwege Deutschlands geschlossen werden sollen. Damit ist das NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE (N:DW) keinesweg einverstanden und hat mit dem "Berliner Manifest" seine Anmerkungen und Vorschläge formuliert und bezieht klar Stellung gegen die Sparpläne des Bundesverkehrsministeriums.

Die Mitinitiatoren des Netzwerks Deutsche Wasserwege, Helmut Berends und Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, hatten mir Unterstützung des Wirtschaftsverbandes Wassersport e.V. zum N:DW Kongress "Leuchtturmkompetenzen" auf der Messe "Boot & Fun" in Berlin am 24. November 2016 eingeladen (Programm siehe hier).

Auf dem N:DW Kongress wurde das "Berliner Manifest" der Öffentlichkeit vorgestellt und von den anwesenden N:DW Wasserrevieren im Beisein von Presse und Fernsehen unterzeichnet. Insgesamt haben bisher 21 Initiativen, Verbände und Landkreise das Manifest unterschrieben. Das "Berliner Manifest" können Sie hier direkt lesen oder die unterschriebene Fassung hier herunterladen.

Nach der Unterschriftzeremonie stellten Referenten die vielseitigen N:DW Leuchtturmkompetenzen vor. Die Vorträge können Sie hier herunterladen.

"Blaues Band" kommt ins Kabinett

Das geplante Bundesprogramm "Blaues Band" soll noch in diesem Jahr dem Bundeskabinett vorgelegt werden. Dies teilte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) während einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am Mittwoch, den 11. Mai 2016, mit.

Das Programm, das gemeinsam von Bundesumwelt- und Bundesverkehrsministerium ausgearbeitet wird, hat zum Ziel, ein rund 2.800 Kilometer langes Nebennetz von Bundeswasserstraßen zu renaturieren. Dabei handelt es sich um Wasserstraßen, die kaum oder gar nicht mehr zum Gütertransport genutzt werden. Auch im Kernnetz sollen einzelne Projekte als sogenannte "Trittsteine" angegangen werden. CDU/CSU und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag auf das Bundesprogramm verständigt.

Durch das Programm werde ein "Biotop-Verbund von nationaler Bedeutung" entstehen, sagte Hendricks während der Sitzung. Zudem sei das Programm auch in Hinblick auf die Vorgaben der EU-Wasserrahmen- sowie der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie nützlich. Noch seien keine Flüsse für das Programm benannt, dies werde in Zusammenarbeit mit den Ländern geschehen, sagte die Umweltministerin.

Für die Umsetzung des Programmes soll das Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes (WSV) die Verantwortung übernehmen. Die Bundesumweltministerinbetonte, dass damit quasi eine "Kulturrevolution" verbunden sei. Die WSV habe bisher die Aufgabe gehabt, für die Befestigung der Flüsse zu sorgen. Nun stehe mit der "Entfestigung" das Gegenteil dessen an, was früher gemacht worden sei.

Der N:DW wird sich dafür einsetzen, dass das "Kernnetz der Nebenwasserstraßen" auch weiterhin dauerhaft schiffbar bleibt und somit eine verläßliche Grundlage für unternehmerische und private Initiativen zur Wertschöpfung vor Ort und zur Weiterentwicklung von Aktivitäten zur Erholung und Gesundheitsvorsorge dient.

Halten Sie sich den Termin frei!!! N:DW Symposium am 16. Juli in Nassau (Lahn)

Am Samstag, 16. Juli 2016 findet ein N:DW Symposium in der Stadthalle Nassau im Rahmen des Skippertreffen "Lebendige Lahn" (vom 15. bis 17. Juli 2016) statt.

Das Skippertreffen wird vom Verein PROLAHN (N:DW Mitglied) in Zusammenarbeit mit der Stadt Nassau an und auf der Bundeswasserstraße Lahn organisiert. Zum Skippertreffen sind nicht nur Schiffer und Bootsfahrer eingeladen, sondern alle Bürger und Bürgerinnen, Wasserbegeisterte und solche die es noch werden wollen und Interessierte, die mehr über die lebendige, jahrhundertealte Geschichte der Lahn und der angrenzenden Region erfahren wollen, sind herzlich willkommen.

Das N:DW Symposium wird in der Stadthalle Nassau veranstaltet. Nach Abschluss kann entweder die "Bahamas Night" in Nassau oder die Feier zum 750-jährigen Bestehen von Obernhof besucht werden. Informationen zur Symposium und zum Programm des Skippertreffens gibt es in Kürze hier.

Gesetzentwurf zur Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Die Bundesregierung hat heute (25. Janaur 2016) den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes veröffentlicht (kann hier herunterladen werden).

Damit werden die organisatorischen Änderungen der WSV-Reform nachgezeichnet, nach der an die Stelle der bisherigen sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen eine Behörde getreten ist: Diese Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) hat seit 1. Mai 2013 ihren Sitz in Bonn und Außenstellen in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg. und Magdeburg. Bonn und Außenstellen in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg. und Magdeburg.

Mit dem Gesetz soll das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Erlaubnis erhalten, die notwendigen Anpassungen auch in allen betroffenen Rechtsverordnungen vorzunehmen.

Die deutsche See- und Binnenschifffahrt ist auf den Erhalt und die Modernisierung eines leistungsfähigen Wasserstraßennetzes elementar angewiesen, schreibt die Regierung zur Begründung. Die Funktionsfähigkeit der bisherigen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sei jedoch, auch aufgrund begrenzter Personal- und Sachmittel in der alten Struktur nicht mehr im ausreichenden Rahmen bundesweit gesichert. Deshalb habe der Bundestag 2010 die Bundesregierung aufgefordert, ein Konzept zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu entwickeln.

Der Bundesrat fordert in einer Stellungnahme die Bundesregierung untere anderem auf, die Länder bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Reform einzubeziehen und dafür zu sorgen, dass hinreichende dezentrale Kompetenz der WSV geschaffen wird und nur unumgängliche Aufgaben zentral erledigt werden. Die Bundesregierung sagt in ihrer Gegenäußerung zu, dass sie die Anregungen des Bundesrates teilweise berücksichtigen werde.

Auftaktveranstaltung LIFE Projekt "Lebendige Lahn"

Die Auftaktveranstaltung, in der das Projekt mit seinen konkreten Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt wird, findet am Freitag, den 5. Februar 2016, 9:00 Uhr in Limburg an der Lahn, Pater-Richard-Henkes-Saal, Wiesbadener Straße 1, statt.

Das LIFE Projekt „LiLa - Living Lahn" (Lebendige Lahn) steht in enger Verbindung mit dem „Bundesprogramm Blaues Band Deutschland“ zur Renaturierung von Fließgewässern und Auen und wird getragen von:

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz
  • Bundesanstalt für Gewässerkunde
  • Regierungspräsidium Gießen
  • Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (Rheinland-Pfalz)
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz

„Das LIFE Projekt „Lebendige Lahn“ bietet die große Chance, der Lahn eine Zukunft zu geben. Mit diesem Ziel vor Augen werden wir gemeinsam mit allen Lahnanliegern die jeweiligen Interessen sorgfältig abwägen, ein integriertes Konzept für die Lahn entwickeln und die notwendigen Schritte tun", sagt Prof. Hans Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt und führt weiter aus: "Für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat das Projekt „Lebendige Lahn“ darüber hinaus Pilotfunktion. Denn es geht darum, nachhaltige Nutzungskonzepte für die über 2.800 Kilometer Bundeswasserstraßen zu entwickeln, die für die Berufsschifffahrt keine große Rolle mehr spielen. Dies ist eine Generationenaufgabe!“

„Das Programm ergänzt in idealer Weise unsere Aktionen zum Erreichen eines guten ökologischen Zustands und eines ökologischen Hochwasserschutzes an der Lahn“, betont die hessische Umweltministerin Priska Hinz.

„Wir hoffen, dass das EU-Projekt auch für andere Flüsse nutzbar sein wird. Hierzu werden die Bundeswasserstraßenverwaltung und die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz intensiv zusammenarbeiten“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

Mehr zum Bundesprogramm "Blaues Band" finden Sie hier.