Strategietreffen der N:DWler in Lampertheim

Am 18. November 2017 fand das 2te Strategietreffen der N:DW Unterstützer in Lampertheim (Stadt in Hessen im Kreis Bergstraße) mit Unterstützung der "Arbeitsgemeinschaft Lampertheimer Altrhein (ALA www-ag-ala.de) statt.

Auf dem Treffen haben einige N:DW Unterstützer (ALA, Elisabethfehnkanal e.V., ProLahn, Finowkanal e.V. und weitere) über Ihre Aktivitäten und weitere Vorhaben berichtet. Außerdem wurde die Plattform E-Mobilität vorgestellt und über die Weiterentwicklung des Wassersports anhand von "Tourismuskonzepte an Land und zu Wasser" sowie Rechtsfragen diskutiert.

Den Presseartikel in der "Lampertheimer Zeitung" (vom 21.11.17) können Sie hier einsehen.

BOOT Düsseldorf 2017: Workshop zum Wassertourismuskonzept des Bundes

Kaum hat das Jahr angefangen - und schon gibt es Neuigkeiten:

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. lädt zu einem Workshop "Wassertourismus-konzept und Blaues Band Deutschland" am Montag, 23.01.2017 auf der BOOT Düsseldorf ein.

In dem Workshop sollen die Auswirkungen des "Wassertourismuskonzeptes des Bundes“ und das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland" auf den Wassersporttourismus diskutiert und aktuelle Positionen der anwesenden Organisationen abgestimmt werden.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat sich bereit erklärt, am Workshop teilzunehmen und konstruktiv mitzuberaten. Das BMVI wird vertreten durch Herrn Jochen Kies, Referent und stellv. Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Referat Wasserstraßenmanagement Binnen und Küste.

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Positionen und Entwicklungsvorstellungen in die Diskussion mit einzubringen und melden sich bis Freitag, 13.01.2017 mit dem bereitgestellten Rückantwortfax an.

Das "Berliner Manifest" - Sorge um "Trockenlegung" der Wasserwege

Im Juli 2016 wurde das Wassertourismuskonzept des Bundes vom BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) vorgestellt, aus dem hervorgeht, dass fast alle touristisch genutzten Wasserwege Deutschlands geschlossen werden sollen. Damit ist das NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE (N:DW) keinesweg einverstanden und hat mit dem "Berliner Manifest" seine Anmerkungen und Vorschläge formuliert und bezieht klar Stellung gegen die Sparpläne des Bundesverkehrsministeriums.

Die Mitinitiatoren des Netzwerks Deutsche Wasserwege, Helmut Berends und Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, hatten mir Unterstützung des Wirtschaftsverbandes Wassersport e.V. zum N:DW Kongress "Leuchtturmkompetenzen" auf der Messe "Boot & Fun" in Berlin am 24. November 2016 eingeladen (Programm siehe hier).

Auf dem N:DW Kongress wurde das "Berliner Manifest" der Öffentlichkeit vorgestellt und von den anwesenden N:DW Wasserrevieren im Beisein von Presse und Fernsehen unterzeichnet. Insgesamt haben bisher 21 Initiativen, Verbände und Landkreise das Manifest unterschrieben. Das "Berliner Manifest" können Sie hier direkt lesen oder die unterschriebene Fassung hier herunterladen.

Nach der Unterschriftzeremonie stellten Referenten die vielseitigen N:DW Leuchtturmkompetenzen vor. Die Vorträge können Sie hier herunterladen.

"Blaues Band" kommt ins Kabinett

Das geplante Bundesprogramm "Blaues Band" soll noch in diesem Jahr dem Bundeskabinett vorgelegt werden. Dies teilte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) während einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am Mittwoch, den 11. Mai 2016, mit.

Das Programm, das gemeinsam von Bundesumwelt- und Bundesverkehrsministerium ausgearbeitet wird, hat zum Ziel, ein rund 2.800 Kilometer langes Nebennetz von Bundeswasserstraßen zu renaturieren. Dabei handelt es sich um Wasserstraßen, die kaum oder gar nicht mehr zum Gütertransport genutzt werden. Auch im Kernnetz sollen einzelne Projekte als sogenannte "Trittsteine" angegangen werden. CDU/CSU und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag auf das Bundesprogramm verständigt.

Durch das Programm werde ein "Biotop-Verbund von nationaler Bedeutung" entstehen, sagte Hendricks während der Sitzung. Zudem sei das Programm auch in Hinblick auf die Vorgaben der EU-Wasserrahmen- sowie der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie nützlich. Noch seien keine Flüsse für das Programm benannt, dies werde in Zusammenarbeit mit den Ländern geschehen, sagte die Umweltministerin.

Für die Umsetzung des Programmes soll das Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes (WSV) die Verantwortung übernehmen. Die Bundesumweltministerinbetonte, dass damit quasi eine "Kulturrevolution" verbunden sei. Die WSV habe bisher die Aufgabe gehabt, für die Befestigung der Flüsse zu sorgen. Nun stehe mit der "Entfestigung" das Gegenteil dessen an, was früher gemacht worden sei.

Der N:DW wird sich dafür einsetzen, dass das "Kernnetz der Nebenwasserstraßen" auch weiterhin dauerhaft schiffbar bleibt und somit eine verläßliche Grundlage für unternehmerische und private Initiativen zur Wertschöpfung vor Ort und zur Weiterentwicklung von Aktivitäten zur Erholung und Gesundheitsvorsorge dient.

Halten Sie sich den Termin frei!!! N:DW Symposium am 16. Juli in Nassau (Lahn)

Am Samstag, 16. Juli 2016 findet ein N:DW Symposium in der Stadthalle Nassau im Rahmen des Skippertreffen "Lebendige Lahn" (vom 15. bis 17. Juli 2016) statt.

Das Skippertreffen wird vom Verein PROLAHN (N:DW Mitglied) in Zusammenarbeit mit der Stadt Nassau an und auf der Bundeswasserstraße Lahn organisiert. Zum Skippertreffen sind nicht nur Schiffer und Bootsfahrer eingeladen, sondern alle Bürger und Bürgerinnen, Wasserbegeisterte und solche die es noch werden wollen und Interessierte, die mehr über die lebendige, jahrhundertealte Geschichte der Lahn und der angrenzenden Region erfahren wollen, sind herzlich willkommen.

Das N:DW Symposium wird in der Stadthalle Nassau veranstaltet. Nach Abschluss kann entweder die "Bahamas Night" in Nassau oder die Feier zum 750-jährigen Bestehen von Obernhof besucht werden. Informationen zur Symposium und zum Programm des Skippertreffens gibt es in Kürze hier.

Gesetzentwurf zur Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Die Bundesregierung hat heute (25. Janaur 2016) den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes veröffentlicht (kann hier herunterladen werden).

Damit werden die organisatorischen Änderungen der WSV-Reform nachgezeichnet, nach der an die Stelle der bisherigen sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen eine Behörde getreten ist: Diese Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) hat seit 1. Mai 2013 ihren Sitz in Bonn und Außenstellen in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg. und Magdeburg. Bonn und Außenstellen in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg. und Magdeburg.

Mit dem Gesetz soll das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Erlaubnis erhalten, die notwendigen Anpassungen auch in allen betroffenen Rechtsverordnungen vorzunehmen.

Die deutsche See- und Binnenschifffahrt ist auf den Erhalt und die Modernisierung eines leistungsfähigen Wasserstraßennetzes elementar angewiesen, schreibt die Regierung zur Begründung. Die Funktionsfähigkeit der bisherigen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sei jedoch, auch aufgrund begrenzter Personal- und Sachmittel in der alten Struktur nicht mehr im ausreichenden Rahmen bundesweit gesichert. Deshalb habe der Bundestag 2010 die Bundesregierung aufgefordert, ein Konzept zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu entwickeln.

Der Bundesrat fordert in einer Stellungnahme die Bundesregierung untere anderem auf, die Länder bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Reform einzubeziehen und dafür zu sorgen, dass hinreichende dezentrale Kompetenz der WSV geschaffen wird und nur unumgängliche Aufgaben zentral erledigt werden. Die Bundesregierung sagt in ihrer Gegenäußerung zu, dass sie die Anregungen des Bundesrates teilweise berücksichtigen werde.

Auftaktveranstaltung LIFE Projekt "Lebendige Lahn"

Die Auftaktveranstaltung, in der das Projekt mit seinen konkreten Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt wird, findet am Freitag, den 5. Februar 2016, 9:00 Uhr in Limburg an der Lahn, Pater-Richard-Henkes-Saal, Wiesbadener Straße 1, statt.

Das LIFE Projekt „LiLa - Living Lahn" (Lebendige Lahn) steht in enger Verbindung mit dem „Bundesprogramm Blaues Band Deutschland“ zur Renaturierung von Fließgewässern und Auen und wird getragen von:

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz
  • Bundesanstalt für Gewässerkunde
  • Regierungspräsidium Gießen
  • Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (Rheinland-Pfalz)
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz

„Das LIFE Projekt „Lebendige Lahn“ bietet die große Chance, der Lahn eine Zukunft zu geben. Mit diesem Ziel vor Augen werden wir gemeinsam mit allen Lahnanliegern die jeweiligen Interessen sorgfältig abwägen, ein integriertes Konzept für die Lahn entwickeln und die notwendigen Schritte tun", sagt Prof. Hans Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt und führt weiter aus: "Für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hat das Projekt „Lebendige Lahn“ darüber hinaus Pilotfunktion. Denn es geht darum, nachhaltige Nutzungskonzepte für die über 2.800 Kilometer Bundeswasserstraßen zu entwickeln, die für die Berufsschifffahrt keine große Rolle mehr spielen. Dies ist eine Generationenaufgabe!“

„Das Programm ergänzt in idealer Weise unsere Aktionen zum Erreichen eines guten ökologischen Zustands und eines ökologischen Hochwasserschutzes an der Lahn“, betont die hessische Umweltministerin Priska Hinz.

„Wir hoffen, dass das EU-Projekt auch für andere Flüsse nutzbar sein wird. Hierzu werden die Bundeswasserstraßenverwaltung und die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz intensiv zusammenarbeiten“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

Mehr zum Bundesprogramm "Blaues Band" finden Sie hier.

NDW Strategietreffen am 21. November 2015 in Bremen

Am vergangenen Wochenende (20./21.11.2015) gab die Baumwollbörse der Freien und Hansestadt Bremen auch symbolisch den passenden Hintergrund für das erste Strategietreffen der im NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE (NDW) zusammengeschlossenen touristisch bedeutsamen Wasserreviere Deutschlands.

Deutschland verfügt über das größte Binnenwasserwegenetz und damit Wassersportrevier Europas. Für den zunehmenden Bootstourismus aus Polen im Osten sowie den Benelux-Staaten und Frankreich im Westen bieten diese Binnenwasserwege neue Möglichkeiten für die wirtschaftliche Erschließung kulturell, historisch und touristisch bedeutsamer Wasserreviere. Die geplante Sperrung einzelner Schleusen und die damit einhergehende Ungewissheit für eine wirtschaftliche Entwicklung entlang der betroffenen Wasserwege hat erhebliche Auswirkungen auf die Bereitschaft von Unternehmern, in die touristische Wertschöpfungskette zu investieren (z.B. Touristik-Angebote im Bereich von Bootscharter, Fahrgastschifffahrt, Übernachtungen und Gastronomie).

Das NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE wendet sich mit aller Entschlossenheit gegen die Aufgabe der touristischen Binnenwasserwege durch das BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

Zugleich richten sich die Mitglieder des NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE auch an die Entscheidungsträger auf kommunaler und Landesebene der fünf Reviere, denen das BMVI laut Bundeshaushaltsplan 2015 die Übernahme in eine kommunale Trägerschaft anbietet. In der Übernahme durch die einzelnen Regionen sehen die Mitglieder des NDW die Chance für neue Nutzungen und besucherfreundlichere Angebote.

Längere Schleusenzeiten, kommerzielle Entwicklung und damit verbunden auch eine wirtschaftliche Wertschöpfung - nicht nur im Bereich Tourismus – sowie die Einbindung des Ehrenamts nach dem Vorbild Englands wären endlich auch in Deutschland möglich.

Gegenstand des NDW-Treffens in Bremen waren ferner die Weiterentwicklung der Inhalte der so genannten „Eberswalder Erklärung“, die Aufnahme neuer Mitglieder, die Schärfung der Arbeitsinhalte und Zukunftsperspektiven, die gemeinsame Planung weiterer Lobby-Maßnahmen gegenüber dem Bund sowie die Unterstützung der Anliegen einzelner Reviere gegenüber den Entscheidungsträgern auf kommunaler und Landesebene durch die Gesamtheit des Netzwerks.

Statuskonferenz zum Bundesprogramm "Blaues Band"

Das Bundesprogramm wird gemeinsam von BMUB (Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) und BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) entwickelt. In einer Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMA Blaues Band) werden derzeit die fachlichen und konzeptionellen Grundlagen erarbeitet. Der Arbeitsgruppe gehören neben den beiden Ministerien die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, die Bundesanstalt für Gewässerkunde, die Bundesanstalt für Wasserbau, das Bundesamt für Naturschutz und das Umweltbundesamt an.

Am 8. Dezember 2015 werden im Rahmen einer Statuskonferenz im BMVI (Standort Bonn) die bisherigen Arbeitsergebnisse vorgestellt und mit allen Beteiligten diskutiert. Anmelden können Sie sich hier.

Das Bundesprogramm "Blaues Band" bezieht sich grundsätzlich auf das gesamte Netz der Bundeswasserstraßen mit einem besonderen Fokus auf die Nebenwasserstraßen. Dabei werden auch Wasserstraßen mit besonderer Bedeutung für den Wassertourismus betrachtet. Wassertouristische Belange werden sowohl im Bundesprogramm, als auch in den später geplanten Nutzungskonzepten und Maßnahmenplanungen berücksichtigt und soweit möglich unterstützt. Detaillierte Aussagen zum Wassertourismus finden sich im derzeit in der Erarbeitung befindlichen Wassertourismuskonzept des BMVI.

Nächste Phase der Rettung der Mühlendammschleuse

  1. Die Obere Denkmalbehörde hat für die Schleuse den Status als technisches Denkmal anerkannt.
  2. Petiton mit Stand 8000 Unterstützer in der Rostocker Bürgerschaft übergeben. Danke an alle, die sich bisher beteiligt haben!
  3. Die Rostocker Bürgerschaft hat sich am 7.10.2015 mit großer Mehrheit gegen das Zuschütten der Schleuse und für eine Übernahme und Wiedereröffnung bekannt. Nun ist "nur" noch die Finanzierung mit Bund und Land auszuhandeln.
  4. Am 14.10.2015 ist ein Auftreten im Kreistag Rostock-Land geplant.
  5. Am 21.10.2015 soll die Petition im Schweriner Landtag übergeben werden.
  6. Am Dienstag, 27.10.2015 um 18.00 Uhr findet die Gründungsversammlung des Vereins "Mühlendammschleuse e.V." in Rostock statt. Interessenten melden sich bitte unter post@muehlendammschleuse.de. Jede Hilfe ist willkommen.
  7. Wer die Initiative unterstützen will, bitte den Link zur Petition weiter verbreiten oder unter dem Button "Unterschriftsbögen herunterladen" die Listen ausdrucken und gesammelte Listen unter "hochladen" wieder einstellen oder zur vorgenannten Email-Adresse mailen - Ziel ist die 10.000 für die Verhandlungen mit Land und Bund zu erreichen.

Noch ist die Schleuse nicht "in trockenen Tüchern".

Jahrestreffen der wassersporttreibenden Vereine am Mittelrhein

Am 30. Oktober findet zum 13. Mal der "Runde Tisch für wassersporttreibende Vereine" des ADAC Mittelrhein e.V. statt.

Auf dem Treffen werden einige N:DW Initiativen (ALA Elisabethfehnkanal e.V., ProLahn, Finowkanal e.V. und weitere) über Ihre Aktivitäten aus ihrem Zuständigkeitsbereich berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Anschließend ist vorgesehen, unter dem Motto "Quo vadis" über die Zukunft des Wassersports zu diskutieren.

Resolution aller ostdeutschen IHKs zum Wassertourismus

In einer Resolution haben alle Industrie- und Handelskammern (IHK) Ostdeutschlands die Kernpunkte einer zukunftsfähigen Wassertourismuspolitik und die "Bedeutung der Wasserstraßen für eine leistungsfähige Verkerhsinfrastruktur und den Wirtschaftsstandort Deutschland" dargelegt.

Die IHKs appellieren an die Politik, deren Forderungen an den Bund für eine verlässliche und zukunftsorientierte Wassertourismuspolitik zu unterstützen und der derzeit vorgenommenen Kategorisierung der Bundeswasserstraßen eine klare Absage zu erteilen.

Die Resolution könen Sie hier herunterladen.

Verein "Graf Ship" wird ausgezeichnet

Dem Verein "Graf Ship" wurde Ende Juli 2015 der Title "Bürger des Jahres 2014" verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigte der VVV Nordhorn (Tourismusorganisation) die besondere Außenwirkung, die der Verin über die Stadt und Landkreisgrenzen hinaus erzielt hat.

Bei der Preisverleihung im Nordhorner Rathaus bedankte sich der Vereinsvorsitzende Hans-Christian Rieck für die Auszeichnung: "Ich freue mich über die Ehrung. Sie ist kein Schlusspunkt, sondern Ansporn. Allerdings würde ich sie gern eintauschen gegen einen finanziellen gesicherten Unterhalt der (vom Verein betreuten) Boote und einen befahrbaren Ems-Vechte-Kanal".   

Spitzenverbände und NDW erörtern Berührungspunkte

Auf Einladung des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. fand Ende Juli in Hannover ein Treffen zwischen Vertretern einiger Wassersportverbände (Kanu, Rudern, Segeln) und dem Netzwerk Deutsche Wasserwege statt.

Ziel des Treffens war ein Abgleich der Zielsetzungen der "Eberswalder Erklärung" mit denen des "Gemeinsamen Positionspapiers" (Stand September 2014) von zwölf Spitzenverbänden des Wassersport, der Wasserwirtschaft und aus dem Tourismus sowie dem ADAC.

Während der NDW mit der "Eberswalder Erklärung" und den publikumswirksamen Aktivitäten an den Wasserwegen durch deren Unterstützer mit der Emotionalisierung der Menschen den Ansatz "von unten her" haben, gehen die Spitzenverbände - mit ihren Millionen von Mitgliedern und damit ein weit größeres Gewicht in der Lobbyarbeit - den Ansatz "von oben".

Auf dieser Grundlage wurde eine Kooperation zwischen den Spitzenverbänden und dem NDW beschlossen. Dabei soll im nächsten Schritt geklärt werden, wo konkret die gemeinsamen Interessen liegen. Während das NDW auch Floßgräben. Wasserbauwerke, Kulturgüter und Wasserwegeregionen mit einbezieht, vertreten die Spitzenverbände die Interessen aller Wasserstraßen und Häfen, einschließlich der Schifffahrtswege entlang der Küsten.

Petition zur Rettung der Mühlendammschleuse Rostock

Die Schleuse stellt ein weitgehend intaktes technisches Objekt dar, das erhaltenswert ist. Obwohl sie für touristischen Verkehr und Wassersportler benötigt wird, soll sie nach derzeitigem Stand (Juli 2015) zugeschüttet werden.

Unterstützen Sie die Initiative zur Erhaltung der Warnow-Schleuse am Rostocker Mühlendamm indem Sie die Onlinepetition unterzeichnen!

Weitere Informationen zurSchleuse finden Sie auf der Website des Mühlendammschleuse e.V. (in Gründung).

Flagge zeigen für die "Eberswalder Erklärung"

Am 21. Mai 2015 hat die Initiative „Netzwerk Deutsche Wasserwege“ die "Eberswalder Erklärung" am Reichstag in Berlin an rund 30 Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen überreicht. Die Veranstaltung wurde organisiert vom "Unser Finowkanal e.V." (Mitinitiator und Unterzeichner der Erklärung) und vom SPD-Bundestagsabgeordneten und Tourismusfachmann Stefan Zierke.

Hierzu erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke: „Ich werte es als ein wichtiges Zeichen, dass es mir gemeinsam mit der Initiative gelungen ist, Politiker aller Fraktionen im Deutschen Bundestag zu überzeugen,  die Forderungen der Eberswalder Erklärung zu unterstützen. Besonders wichtig ist, dass sich hierbei alle einig sind, dass der Bund und besonders das Verkehrsministerium in der Pflicht bleiben, den Erhalt und die Schiffbarkeit der Nebenwasserstraßen in ganz Deutschland zu gewährleisten."

„Herr Zierke hat eine ganz tolle Sache gestartet, die quer durch alle Fraktionen Unterstützung findet“, so Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann (CDU). „Als Grafschafter, dem die Zukunft unserer linksemsischen Kanäle am Herzen liegt, war es mir selbstverständlich, anwesend zu sein.“

"Heute geht hier von Berlin ein starkes Signal für die Stärkung unserer historischen Wasserwege aus", freute sich Professor Hartmut Ginnow-Merkert, Vorsitzender von „Unser Finowkanal e.V.“.