Spitzenverbände und NDW erörtern Berührungspunkte

Auf Einladung des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. fand Ende Juli in Hannover ein Treffen zwischen Vertretern einiger Wassersportverbände (Kanu, Rudern, Segeln) und dem Netzwerk Deutsche Wasserwege statt.

Ziel des Treffens war ein Abgleich der Zielsetzungen der "Eberswalder Erklärung" mit denen des "Gemeinsamen Positionspapiers" (Stand September 2014) von zwölf Spitzenverbänden des Wassersport, der Wasserwirtschaft und aus dem Tourismus sowie dem ADAC.

Während der NDW mit der "Eberswalder Erklärung" und den publikumswirksamen Aktivitäten an den Wasserwegen durch deren Unterstützer mit der Emotionalisierung der Menschen den Ansatz "von unten her" haben, gehen die Spitzenverbände - mit ihren Millionen von Mitgliedern und damit ein weit größeres Gewicht in der Lobbyarbeit - den Ansatz "von oben".

Auf dieser Grundlage wurde eine Kooperation zwischen den Spitzenverbänden und dem NDW beschlossen. Dabei soll im nächsten Schritt geklärt werden, wo konkret die gemeinsamen Interessen liegen. Während das NDW auch Floßgräben. Wasserbauwerke, Kulturgüter und Wasserwegeregionen mit einbezieht, vertreten die Spitzenverbände die Interessen aller Wasserstraßen und Häfen, einschließlich der Schifffahrtswege entlang der Küsten.